LinkedIn und die katastrophale Sicherheitslage

hacked-kl 2012 wurde LinkedIn gehackt. Damals hieß es von Seiten des Unternehmens es wären nur vereinzelt Accounts betroffen. Heute wissen wir mehr. 

Meine Reaktion war, da der Hack nicht so weitreichend schien, die übliche. Ich hab das Passwort gegen ein anderes, sicheres Passwort, ausgetauscht. Allerdings war zumindest damals die Situation das LinkedIn's Sicherheitsmaßnahmen nicht einmal die Grundbedürfnisse erfüllten was Heise entsprechend auch beanstandet hat. 

Nun stellt sich heraus das insgesamt rund 117 Millionen Zugangsdaten geklaut wurden, das kann man nicht mehr "vereinzelt" nennen, oder sagen das nur "einige Nutzer" betroffen sind. Und die Zahl weiß man wiederum weil die Daten als "Schnupperangebot" von 6,5 Mio Datensätzen auf dem Schwarzmarkt angeboten wurden. Eine Prüfung ergab das die echt sind. Aber es wird noch schlimmer.  

Wer 5 Bitcoins auf den Tich legt bekommt 117 Millionen LinkedIn Passwörter. Der Hack war also weit umfangreicher wie von LinkedIn zugegeben. Heute erhalte ich wieder eine Mail von LinkedIn das ich mein Passwort ändern soll. Das mach ich zwar bei sozialen Netzwerken sowieso alle 30 Tage aber die Tatsache das mein altes Passwort für gesperrt erklärt wurde erklärt immerhin das man das Angebot beim Unternehmen auch registriert hat. 

Ob die Sicherheit bei LinkedIn sich in der Zwischenzeit verbessert hat? Ich kann das nicht sagen, man hört ja nichts. Meine heutige Reaktion war also aus meiner Sicht logisch und folgerichtig: Ich hab meinen Account geschlossen, löschen geht leider nicht. 

Jeder, der einen LinkedIn Account hat muss sich nun selber fragen inwieweit er dem Unternehmen noch vertraut. 

LinkedIn-Passwort-Leck hat desaströse Ausmaße [heise.de]

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