NAND Installation von Cubieez auf dem Cubietruck via Linux Mint

Cubietruck-kl Um Cubieez auf dem Cubietruck zu installieren gibt es zwei Wege, über NAND und über SD-Karte. Ich hab mich für NAND entschieden, lasst mich erklären warum.

Eines vorweg: Die Überschrift ist nicht ganz korrekt, denn am Schluss flashen wir mit Ubuntu. Ich will nur verhindern das ihr in vermeidbare Fallen tappt. Also lest bitte zuerst den Artikel komplett. Es gibt da die eine oder andere Mine. 

Der Cubietruck kann von zwei Medien booten. Vom eingebauten NAND-Flashspeicher und von der SD-Karte. Ist eine SD-Karte eingelegt und er findet dort etwas bootbares dann nimmt er die, ansonsten sieht er im NAND nach. Werksseitig liegt im NAND ein Android 4, das ich aber gar nicht nutzen will. Mein Ansatz ist von NAND zu booten, das komplette restliche System aber auf die Festplatte auszulagern. So brauch ich keine SD-Karte zum Booten, denn das kommt mir vor wie zu Zeiten der Diskette. 

Ein Betriebsystem in NAND zu installieren ist leider umständlich, denn der muss geflashed werden. Man benötigt dazu Phoenix Live Suit für Linux. Und als Image hab ich die HDMI Version 2.2. NAND von Cubieez gewählt. Beide Softwarepakete werden zunächst heruntergeladen und entpackt. 

Zuerst wird mittels dem Phoenix der NAND Speicher des Cubietruck mit dem Cubieez geflashed. Das Video beschreibt das was ich auch vorhabe am Beispiel Lubuntu: 

Der Flashvorgang als solcher funktioniert auf allen Plattformen gleich, also stört es nicht das im Video ein Windows zum flashen benutzt wird. Ok, wenn alles heruntergeladen und entpackt ist, kann es losgehen. Checkt ob LiveSuit.run ausführbar ist, in den Dateirechten, ggf. setzt das Häkchen. Wir nehmen, obwohl Live Suit grafisch ist, ein Terminal, warum seht ihr gleich. Unter Mint wechselt in das Verzeichnis wo LiveSuit entpackt wurde und tippt:

sudo ./LiveSuit.run

Und hier ist gleich die erste Mine. Es erscheint die Fehlermeldung "Linux distribution Linux does not supported!!!". Diese Fehlermeldung seht ihr nicht wenn ihr nicht im Terminal startet. Woher das kommt weiß ich nicht. Im /etc/os-release steht bei mir unter Linux-Mint 17.3: 

NAME="Ubuntu"
VERSION="14.04.4 LTS, Trusty Tahr"
ID=ubuntu
ID_LIKE=debian
PRETTY_NAME="Ubuntu 14.04.4 LTS"
VERSION_ID="14.04"
HOME_URL="http://www.ubuntu.com/"
SUPPORT_URL="http://help.ubuntu.com/"
BUG_REPORT_URL="http://bugs.launchpad.net/ubuntu/"

Ubuntu ist definitiv supported, also ging ich einen anderen Weg. Ich hatte noch ein Ubuntu Live System auf einem Stick und hab von dem gebootet. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt das US-Tastaturlayout zur Hand zu haben, wir brauchen es später nochmal bei Cubieez. Also vom Stick oder DVD das Live System booten und das Image wie auch den Phoenix Live Suit in das Live System kopieren. In meinem Fall hab ich einen zweiten Stick angeschlossen um die Dateien auf das System zu bringen. Achtung! Das Livesystem speichert Image wie auch LiveSuit auf der Ramdisk. Es sollte genügend Platz im RAM da sein. Wenn ihr das auf einem Notebook macht, schließt es an das Stromnetz an. Cubie wird nicht an sein Netzteil gehängt, der Strom zum flashen kommt über USB. Ich hab so meine Zweifel das eine Notebook-Batterie immer genügend Strom liefert. 

Also das Ubtuntu Livesystem starten, wieder in das Verzeichnis mittels Terminal wechseln, die Rechte checken und nochmal LiveSuit.run starten. Das crasht jetzt mit einem dpkg Fehler bezüglich der Abhängigkeiten der awdev-dkms. Das lässt sich beheben mit: 

sudo apt-get -f install

Dann kann er sich die Abhängigkeiten installieren und LiveSuit kann sich endlich installieren. Jetzt geht's im Terminal nach /home/ubuntu/Bin/LiveSuit mittels cd command. Dann ein: 

sudo ./LiveSuit.sh

und jetzt kommt Phoenix LiveSuit auch hoch. Ab hier geht es weiter wie im Video vorgeführt. Da ich schon ein Image im NAND hatte hab ich gesagt er soll formatieren. Das Flashen hat bei mir ca. eine Viertelstunde gedauert. Vermeldet er "Success" kann man den Cubietruck wie im Video gezeigt über den Powerbutton abschalten und das Mini-USB Ende des Kabels abziehen. Bei einem meiner Versuche kam der Ladebalken nur bis 96% als er Erfolg vermeldete. Ich hab ihm das geglaubt und es hat auch funktioniert. 

Cubieez ist nun komplett auf dem NAND Speicher installiert. Im nächsten Teil geht es um die Inbetriebnahme von Cubieez, auch das hab ich mir einfacher vorgestellt, da ist eine ziemlich gemeine Mine drin. 

Alle Artikel zum Cubietruck finden sich unter dem gleichnamigen Tag.

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