Metel / Corkow Trojaner lässt den Rubel schwanken

security--kl Der Angriff dauerte 14 Minuten und lies die Russische Zentralbank erschrecken. Aber das ist nicht alles. 

Die Metel/Corkow Malware ist eine Besondere. Sie richtet finanziellen Schaden an, bereichert sich aber nicht. Diese Software kaperte die Energobank aus Kasachstan und führte in deren Namen Transaktionen im Wert von über 400 Millionen Dollar aus. Das brachte den Kurs des Rubels aus dem Gleichgewicht. Danach verschwand der Trojaner ohne Spuren zu hinterlassen. 

Die Moskauer Börse musste annehmen das es sich um Händlerfehler handelte. Eine weitere Besonderheit: Die Systeme der Bank wurden bereits 2014 infiltriert. Dort schlummerte der Schadcode bis das Angriffssignal im Februar 2015 kam. 

Von wem der Code stammt ist natürlich unbekannt, jedoch ist er offensichtlich hochentwickelt da er sich selbst immer wieder anpasst um Virenscannern zu entgehen und er kann Rechner angreifen die gar nicht mit dem Internet verbunden sind. Allgemein nimmt man an das dies ein Probelauf für einen viel größeren Angriff war. 

Bezugnehmend auf die angestrebte Bargeldbegrenzung bzw. das Bargeldverbot demonstiert Corkow eindrucksvoll wie sicher elektronisches Geld ist: Gar nicht. Ich bleibe beim Bargeld.

Hier nun die Details: 

Probe für Giga-Attacke? Hacker schießen Rubel ab – und keiner hat es gemerkt [Fokus.de]

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