Wenn die eigene Webseite den Besucheransturm nicht mehr schafft

Das ist eine Problematik auf die man früher oder später stößt wenn man eine Website betreibt die erfolgreich wird. 

Blue-KeyboardNormalerweise fängt jeder Webmaster "klein an", das heißt mit einer normalen gemieteten Domain und etwas Webspace dazu. Heutzutage sind PHP Unsterstützung und mindestens eine Datenbank, meistens MySQL, im Paket dabei. Das bekommt man schon ab zwei oder drei Euro. Allerdings teilt man sich da den Server mit vielen anderen und entsprechend schwankend ist die Performance der Seite, jedoch sind kurze Ladezeiten wichtig, die Zeiten wo jemand auch mal eine Minute auf eine Webseite gewartet hat sind definitiv lange vorbei. 

Gut, die Website ist aufgesetzt, sie wird erfolgreich und dann bemerkt man mit steigender Besucherzahl immer wieder lange Ladezeiten und sogar Ausfälle. Die nicht Erreichbarkeit einer Website ist nicht nur ärgerlich für die Besucher und schlecht für das eigene Image, denn schnell ensteht Spott, sonders es kostet auch bares Geld weil die Werbeflächen natürlich mit der Website ausfallen. Und Werbung ist auch heute noch der zentrale Anteil an der Wirtschaftlichkeit einer Website. 

Also muss ein Server her, die Frage ist nur welcher? Grundsätzlich unterscheidet man zwei Gruppen: die sogenannten dedicated oder auch Root-Server (nicht zu verwechseln mit den Rootservern des Internets selbst) und den vServern. 

Dedicated bzw. Root Server sind wirklich echte Hardware die man mietet und vServer sind, wie der Name schon andeutet, virtuelle Server, die Umgebung wird also visualisiert abgebildet. Aber schon der virtuelle Server ist massiv schneller wie shared Webspace der gerade massenhaft zu Billigstpreisen vermarktet wird.

Demnach ist der nächste logische Schritt ein vServer. Und schon steht man vor der nächsten Problematik: Windows oder Linux als Betriebssystem? 

Aufgrund der Tatsache das Linux von Hause aus wesentlich Ressourcen-schonender ist wie Windows, ist hier mein Rat ganz klar Linux. Übrigens laufen derzeit die meisten Webserver mit Linux. Zudem sind die Linux Server preislich deutlich kostengünstiger. 

Jetzt bleibt nur noch die Frage bei welchem Anbieter man den Server mietet. Der Preiskampf auf dem Markt ist ungebrochen und viele Anbieter machen Angebote die man unter Vollast fast schon nicht mehr verantworten kann. Also sollte man sorgfältig prüfen. 

Ein recht gutes Angebot macht da Rock-Server. Das Unternehmen positioniert sich als Plattform für Online-Games, das heißt die Maschinen sind auf hohe Belastungen ausgelegt. Und die Preise sind, im Vergleich zu den Leistungsdaten, sehr gut. 

Nimmt man beispielsweise deren Linux vServer dann erhält man aktuell für 6 Euro im Monat einen 3 GHz Prozessor mit 1 GB RAM (das ist das doppelte was viele andere bieten) und 20 GB Diskspace mit Raid 10 und 1 TB Traffic inklusive. Als Betriebssysteme stehen Debian, Ubuntu, CentOS, SuSE und Fedora zur Auswahl. Da kann man sich das System aussuchen das man möchte.

Nur eines muss man als frisch gebackener Server-Admin wissen. Man sollte sich mit dem System das man wählt, schon auskennen. Denn man ist für die Wartung alleine verantwortlich, auch wenn die Anbieter versuchen zu helfen wo es geht. Diesen Service des shared Space, auf den muss man dann verzichten. Man ist als Webmaster eben dann auch der "Kinderstube" des Webhostings entwachsen.

Übrigens, für richtig große Projekte gibt es noch Cloud-Server, als das soll ein Thema eines anderen Artikels werden.  

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