UPDATE2! WordPress PlugIns über die Datenbank deaktivieren

Aus aktuellem Anlass, der Update vom Google+ PlugIn ging schief, hier eine kleine Beschreibung wie so etwas geht. 

Gleich heute morgen gab es eine Überraschung. Auf einer der Seiten die ich betreue standen mal wieder PlugIn Updates an, welche man ja üblicherweise macht. In der Regel klappt das auch schmerzlos, aber halt nicht immer. Heute schlug der Update des Google+ PlugIns auf Version 1.3.4  zwar nicht fehl, aber die Seite produzierte im Back- wie auch im Frontend nichts anderes mehr wie einen "Fatal Error: Class 'apiAuth' not found in ...". Man konnte sich die Seite also weder ansehen noch hatte man eine Admin Oberfläche (wp-admin). 

Das ist sehr selten das ein PlugIn Mist baut aber man sieht das es vorkommen kann. Also passt auf wenn ihr dieses Update macht. Wen es, wie mich, erwischt hat, dem hilft nur erst mal alle PlugIns über die Datenbank zu deaktivieren. Ich gehe davon aus das ihr die Datenbank für eure Installation und den Prefix der Installation kennt sowie phpMyAdmin zur Hand habt. 

  1. Geht in die Datenbank und sucht euch dort die Tabelle prefix_options. Der WordPress Standard für die Tabelle ist wp_options. Diese Tabelle wird erst mal per Export gesichert. 
  2. active_plugins
    Screenshot
  3. Sucht dort die Option active_plugins und klickt auf Bearbeiten. Das sollte jetzt so aussehen: 
  4. Screenshot Option active_plugins in der Bearbeitung
    Screenshot Option active_plugins in der Bearbeitung
  5. Das was da hier verpixelt dargestellt wird, wird komplett gelöscht und mit Klick auf OK das Ganze bestätigt. 
  6. Eure Seite ist jetzt wieder bedienbar. Im Backend sind alle PlugIns deaktiviert. Aktiviert jetzt alle wieder, natürlich mit Ausnahme des PlugIns das die Fehler verursacht hat. Wenn ihr euch nicht scher seid welches PlugIn das war, dann schön eines nach dem anderen und jedesmal die Seite auf Funktion testen. 

Ggf. den Entwickler des PlugIns kontaktieren und ihn über den Fehler informieren. Auf jeden Fall den Grund des Fehlers finden. Nicht immer ist ein bestimmtes PlugIn schuld. 

In dem Zusammenhang sei nochmal darauf hingewiesen das der Auto-Mode des PlugIns Updater zwar praktisch ist, aber ganz unvorhergesehen auch zu einer nicht mehr funktionierenden Seite führen kann. Die Entwickler von Updater weisen explizit darauf hin das unbedingt vor jedem Update eine Datenbanksicherung gemacht werden sollte. 

UPDATE 04.11.2014 06:52: Es gibt noch eine zweite Variante die für viele vielleicht einfacher ist. Geht per FTP auf euren Server/Webspace und löscht im Plugin Verzeichnis die Dateien des fehlerhaften PlugIns. Da braucht man nicht alle zu deaktivieren sondern kann gezielt ein einzelnes PlugIn außer Betrieb nehmen. Die Einstellungen des PlugIns sollten erhalten bleiben, da diese üblicherweise ja in der Datenbank liegen.  

Dem Entwickler des Google+ PlugIns wurde der Fehler bereits gemeldet.

UPDATE 05.11.2014 13:40: Version 1.3.5 des des Google+ PlugIns behebt das Problem. 

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