WordPress mit Shop Plugin zum verkaufen eigener Fotos?

Im letzten Artikel hatte ich ja die Problematik schon angesprochen. Professionelle Bildagentursoftware ist nun mal teuer (meiner Meinung nach auch oft zu Recht) und wenn man versuchen will die eigenen Bilder anzubieten wahrscheinlich auch ein wenig überdimensioniert für Otto Normalfotograf. Wer gibt schon gerne ein paar hundert Euro aus wenn er nur mal versuchen will  seine Bilder anzubieten. Open Source Software findet man im dem Bereich nicht, also machen wir uns auf die Suche nach anderen Lösungen....

Wie in meinem o.g. Artikel schon angesprochen haben viele Hobby Fotografen das gleiche Problem. Über Fotoverkaufs Plattformen will man nicht unbedingt gehen, weil da oft für den Fotografen einfach zu wenig übrig bleibt und eine professionelle Bildagentursoftware ist zu teuer. Außerdem werden oft nicht alle Bilder die man selbst für gut hält angenommen. Ich habe schon öfter ein abgelehntes Bild bei der gleichen Agentur zwei Wochen später nochmal eingereicht und da wurde es genommen. Es hängt halt immer davon ab, wer gerade die Neuzugänge prüft.

Also bin ich in den letzten Wochen hergegangen und habe auf meiner Domain dreamlounge.org ein WordPress installiert und die verschiedenen Shopsysteme durchgetestet. Aber warum eigentlich WordPress? Nun, es liegt eigentlich auf der Hand. Ein Blog kombiniert mit einem Shop bietet eine interessante Möglichkeit nicht nur die Bilder anzubieten sondern auch Geschichten dazu zu erzählen. Auch aus Sicht der Suchmaschinen Optimierung ist so eine Kombination nicht uninteressant.

Die verschiedenen Shopsysteme funktionieren auch oft recht gut, einige haben eine gute Sprachunterstützung für Deutschland. Die Nacharbeiten halten sich bis zu diesem Punkt in Grenzen, aber was dem Projekt dann ein Ende setzt ist die deutsche Rechtsprechung. Der deutsche Gesetzgeber hält Onlinehändler in einem wahnsinnig engen Rahmen und verpasst jedem der hier Waren anbieten will jede Menge Auflagen wie z.B. die Position wo der MwSt. Hinweis stehen muss.Hinzu kommt das deutsche Abmahnwesen das exzessiv von Mitbewerben und Anwälten genutzt wird und das in doch etlichen Fällen sogar das Potential hat ganze Existenzen zu vernichten. Ich hab immer öfter das Gefühl das die Abmahnung als Geschäftsidee immer mehr Anhänger findet.

Dies sorgt dafür das die Plugins die überwiegend im Ausland entwickelt werden für hiesige Zwecke ohne größere Programmieranpassungen schlicht nicht einsatzfähig sind. Klar kann man die Arbeit reinstecken und die Anpassungen programmieren, aber was ist wenn ein Update kommt? WordPress bietet ja sehr schön automatische Updates für Plugins an. Mit einem Mausklick ist das getan, aber was ist mit den mühevoll programmierten Anpassungen? Ich würde mal sagen das kommt auf den Update an, im schlimmsten Fall sind die weg uns müssen neu gemacht werden.In der Zwischenzeit ist man Freiwild für Abmahner oder man muss die Seite schliessen, was sich negativ auf den erhofften Umsatz auswirken dürfte. 😉

Also hab ich mich von der Kombination Blog/Shop erst mal verabschiedet und gehe nun daran verschiedene reine Shopsysteme zu testen. Allerdings wirft das auch Probleme auf, aber darauf gehe ich in meinem nächsten Artikel ein.

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