24
Dez

Microsoft warnt vor Erpressungssoftware

categories Datenschutz & Privatsphäre, IT Sicherheit    

Microsoft warnt vor einer besonders frechen Variante an Ransomware (engl. ransom = Lösegeld) die schwerpunktmäßig in Deutschland ihr Unwesen treibt.

Dem Anwender wird Schadcode untergeschoben. Anschliessend blockiert dieser Rechner und macht in unbenutzbar. Gegen eine Lösegeldzahlung zwischen 50 bis 250€ kann man den Rechner wieder freischalten lassen. Die Software gibt sich als staatliche Ermittlungsstelle aus, in der Regel als Kriminalamt. In Deutschland behauptet sie, sie stamme von der Bundespolizei und  hätte Raubkopien oder kinderpornografisches Material gefunden.

Microsoft hat herausgefunden das 92% der Virsubefunde in Deutschland angesiedelt sind. Der Schadcode kommt auf dem üblichen Weg auf die Rechner, also beispielsweise Email, Java, PDF und Flash. Unklar ist ob der Schädling weiteren Schadcode nachlädt.

Microsoft empfiehlt nicht zu zahlen sondern den Rechner mittels geeigneter Software zu reinigen. Ich muß an dieser Stelle wieder einmal betonen wie wichtig es ist einen guten Virenscanner mit tagesaktuellem Stand zu haben. Und natürlich sollte auch Windows immer auf dem aktuellen Stand sein was die Updates angeht.

Quelle: Microsoft Technet

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